zuckerAuch ich war mal infiziert. WhatsApp! Wie bequem, die Ablösung von SMS, längere Texte,

Bilder, Videos senden und das alles im WLAN kostenfrei. WOW! Doch 2011 installierte ich mir zusätzlich zu WhatsApp einen weiteren Messenger. Ich wollte private Bilder mit meiner Familie und meinen Freunden und nicht über WhatsApp teilen. So begann ich mit einem engen Kreis Threema zu nutzen.

Die App war noch nicht so komfortabel, wie heute, aber erfüllte den Zweck und der Gedanke, dass die Bilder Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen würde, war mir genug. Mit 10 Kontakten fing ich an. In den folgenden Jahren kristallisierte sich heraus, dass Threema auch in meinem Umfeld vermehrt genutzt wurde. Nicht nur bei denen, die ich geworben hatte. Gegen das sehr schnell boomende WhatsApp war das natürlich nichts. Aber etwas sehr Interessantes stellte ich fest. In Threema war ich unterwegs, wenn mir etwas bzw jemand wichtig war. WhatsApp mutierte immer mehr zur Informationsschleuder im erweiterten Bekanntenkreis. Blöde Comics in Massenverteilern konnten jetzt sofort aufs Handy geschickt werden. Keine Chance sich zu wehren. Ja sogar Leute, die ich gar nicht in meinem Messenger haben wollte müllten mich zu: Zum Beispiel private Statusmeldungen eines Internisten erhielt ich. Nur weil dieser in meinem Adressbuch stand, was geht mich das an und wen interessiert das, dass er gerade einen Sonnenuntergang auf Hawai erlebt, während ich zu Hause keinen Termin in seiner Praxis ergattern kann? Als dann auch noch der Kindergarten, der Turnverein, uvm. Gruppen bildeten und so wichtige Nachrichten wie der erste selbständige WC-Besuch eines Kinder mit 50 Daumen hoch, und vielen Oh wie schön, oh wie süß, macht weiter so ... mein Handy sprengten, bin ich endgültig ausgestiegen.

Facebook, nützlich oder gefährlich?

Facebook hatte ich zu Beginn genutzt, um alte Kontakte wiederzufinden, dann E-Mailadressen getauscht, aber den Messenger nicht genutzt, doch es nervte mich immer mehr, Leute, die ich gar nicht mehr kannte beschwerten sich, ich würde ihre Freundschaftsanfragen nicht beantworten. Leute, im entferntestens mal gekannt, wollten plötzlich FREUNDE sein? Über 500 Freunde??? sammelten sich so und mit kaum einem hatte ich doch wirklichen Kontakt. Ich hab dann mehrfach das Konto deaktiviert, immer wieder, bis zu dem Tag, als ich kein Zurück mehr wollte. Ich hab ein paar Stunden damit verbracht so viele Spuren, wie möglich zu löschen. Alle jemals geposteten Beiträge, alle Likes, alles gelöscht. Hätte ich die Informationen alle ausgedruckt, die Facebook über mich gesammelt hatte, wären das gut ausgedruckt drei große DIN A4 Ordner voll gewesen.

Threema: Wichtige Kontakte, WhatsApp: unwichtige Kontakte

Es hat sich viel getan seit dem ich bei WhatsApp ausgestiegen bin. Die ersten Tage kam ich mir abgekapselt vor, das machte mir bewusst, wie sehr man sich daran gewöhnt, sein Sozialleben von einer App abhängig zu machen. Gleichzeitig wurde mir klar, dass die wichtigen Kontakt ja noch alle da waren.  Wen hatte ich denn eigentlich bei WhatsApp verloren? Niemand, der mir wichtig war? Naja, einige schon. Da hab ich dann Überzeugungsarbeit geleistet. Und ja, es gibt Leute, die nicht in der Lage sind sich einen alternativen Messenger zu installieren. Da hab ich Übung mit. Vor meiner CI OP hab ich oft Leute abgeschrieben, weil sie nicht in der Lage waren mir Infos auf Papier zu notieren, weil sie auch sonst keine Lösung fanden, um das Kommunikationsproblem zu lösen. Es ist simpel. wer nicht mit mir kommunizieren will, will es nicht, Ende Gelände. So wichtig ist man für andere Menschen. Im Alltag gehöre ich zu denen, die sich anpassen an andere Menschen, im Unterricht verwende ich Gebärdensprache mit Menschen, die gebärden wollen, ich spreche parallel mit denen, die nicht gebärden wollen, ich trage auch gerne 3 Mikrofone am Kragen, auch wenn es nur genau einem Teilnehmer meiner Kurse hilft. Eigentlich ist es gehirntechnisch gar nicht möglichLautsprache und Gebärdensprache SAUBER parallel zu benutzen, ABER mit ein bisschen Toleranz auf beiden Seiten funktioniert die sprachübergreifende Kommunikation, nicht perfekt, aber sie funktioniert und jeder ist aufgenommen im Gespräch. DAS ist mir wichtig. Übertragen auf die Messenger-Situation: Wer nicht flexibel genug ist, kann mir gern gestohlen bleiben.  Und um den Kreis zu schließen und die Überschrift zu erklären. Bye Bye Zuckerberg ... es geht auch ohne ... Zucker. Das ist richtige Signal in die richtige Richtung, apropo Signal, auch das ist ein tragbare Lösung.

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